Klicken Sie auf das kleine
Bild, um eine größere
Version zu bekommen. |
Viele Schulen in Ghana sind in einem sehr
schlechten Zustand: Die Gebäude sind baufällig, es fehlt jede
Inneneinrichtung und es gibt kaum Lehrmaterial. Der Staat erhält seit
Jahren im Rahmen von Strukturanpassungsprogramme Kredite des Internationalen
Währungsfonds (IWF). Damit ist die Auflage verbunden, öffentliche
Ausgaben drastisch zu kürzen. Hiervon sind vor allem der Bildungs-
und Gesundheitsbereich betroffen. Der Staat ist daher nicht in der Lage,
die erforderlichen Gelder für die Instandhaltung der Schulen zu bezahlen.
Doch auch die Eltern können diese Beträge nicht aufbringen. Neben
dem Schulgeld müssen sie Schuluniformen, Schuhe, Schulbücher
und Hefte kaufen. Bereits das stellt die meisten Eltern vor fast unlösbare
Probleme.
Diese Ausgangslage bestimmte auch den Zustand
des Schulgebäudes in Frami und den Umfang der Sanierungsarbeiten.
Zunächst mußte das Dach des Gebäudes komplett erneuert
werden, da es den heftigen Niederschlägen während der Regenzeit
nicht standhielt und der Unterricht nicht aufrechterhalten werden konnte.
Im Frühjahr 1999 war die Erneuerung des Daches abgeschlossen und die
DorfbewohnerInnen hatten bereits mit der Renovierung des Mauerwerkes begonnen.
Der Euro-Afrika e.V. konnte daraufhin die zweite Rate der Renovierungskosten
aushändigen. Die meisten Arbeiten wurden von den DorfbewohnerInnen
selbst ausgeführt, nur für wenige Aufgaben mußten Handwerker
bezahlt werden.
Ende 1999 wurde das Projekt erfolgreich
abgeschlossen. Das Gebäude ist fertiggestellt und die nötige
Inneneinrichtung wurde angeschafft. |