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Sekundarschule in Kafountine / Senegal |
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Kafountine liegt in der Region Casamance,
im Süden Senegals. Der ländliche Bezirk um den Ort Katountine besteht
aus 19 Dörfern mit insgesamt 16.224 EinwohnerInnen. Bislang gibt es
in dieser Region keine weiterführenden Schulen. Für die SchülerInnen
bedeutet dies, dass sie in der Regel nach der sechsten Klasse die Schule
verlassen müssen, denn nur wenige Eltern sind in der Lage einen Schulbesuch
und eine Unterkunft in den weit entfernt liegenden Städten zu finanzieren.
Der Staat selbst baut keine Schulen mehr. Wenn es der Dorfbevölkerung aus eigenen Mitteln und mit eigener Initiative gelungen ist eine Schule zu bauen, übernimmt der Staat jedoch die Kosten für LehrerInnen und sonstiges Personal. In Kafountine wurde bereits im Jahr 1998 ein Kommitee gegründet, in dem alle umliegenden Dörfer repräsentiert sind. Ziel ist es, eine Realschule in der Region zu gründen, die 800 Kindern die Chance auf schulische Weiterbildung gibt. Dem Komitee ist es gelungen, die Weltbank für das Projekt zu gewinnen. Von dort werden 80 Prozent der Kosten übernommen. Zur Finanzierung des verbleibenden Eigenanteils sind die Dorfgemeinschaften jedoch weiterhin auf Unterstützung angewiesen. weitere Informationen |
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Patenschaften in Tansania |
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Die Bembereza School, die vom Euro-Afrika e.V. in Zusammenarbeit
mit der tansanischen Selbsthilfeorganisation KADETFU gebaut wurde, hat
seit 2002 den Betrieb aufgenommen. Die Einrichtung umfasst einen Kindergarten
mit angeschlossenem Primarschulbereich, der von den Kindern aus den umliegenden
Dörfern besucht wird. Die Betreuungssituation der Kinder sowie die
schulische und vorschulische Erziehung hat sich mit der Gründung der
Einrichtung sehr verbessert. Kindergarten und Schule bieten Platz für
80 Kinder. Es werden sowohl Aids-Waisen als auch Kinder anderer
Familien aufgenommen. Die Eltern der Kinder entrichten eine in Tansania übliche Gebühr von 100 Euro pro Jahr. Mit Hilfe dieses Geldes werden die laufenden Kosten finanziert. Sie umfassen zum einen die Instandhaltungskosten für das Gebäude, die Personalkosten und die Beschaffung von Verbrauchs- und Schulmaterial. Zum anderen werden die Kinder mit Schuluniformen und Unterrichtsmaterialien versorgt und erhalten ihre Mahlzeiten in der Schule. Die Zahlung dieser Gebühren stellt für die Pflegeeltern der Aids-Waisen jedoch oft ein unlösbares Problem dar. Gerade hier ist jedoch die Verbesserung der Betreuungssituation besonders wichtig. Dies gilt umso mehr, da die Kinder durch die Krankheit und den Tod ihrer Eltern bereits eine Vielzahl traumatischer Erfahrungen zu bewältigen haben. Der Euro-Afrika e.V. sucht daher Menschen, die diese Kinder durch die Übernahme einer Patenschaft unterstützen. |
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| Kindergarten / Grundschule in Ijumbi / Tansania | ||
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Galt das
Bildungssystem in Tansania bis Anfang der 80er Jahre noch als vorbildlich
für Afrika, so führte der Zwang zu rigorosen staatlichen Einsparungen
dazu, daß heute die Einschulungsquote im Primarschulbereich nur
noch bei 66 Prozent liegt. Im Kindergartenbereich, wo bereits die Grundlagen
für den Eintritt in das Schulsystem gelegt werden, ist die Situation
vergleichbar. Bedingt durch das geringe Einkommen sind die Menschen der Region selbst nicht in der Lage, Schulen und Kindergärten zu bauen und auch der tansanische Staat kann die erforderlichen Mittel hierfür nicht aufbringen. Dies führt dazu, daß zahlreiche Kinder zu hause bleiben müsen. Ihnen fehlen damit beim Eintritt in das Schulsystem bereits wesentliche Grundlagen, die gewöhnlich in der Vorschulerziehung vermittelt werden. Die Schulsituation stellt damit für viele Kinder eine Überforderung dar. Erschwerend tritt hinzu, daß die Region in erheblichem Maß unter den Folgen von Aids zu leiden hat. Die Folge sind zahlreiche Aids-Waisen, die ohne ihre Eltern aufwachsen und für deren Betreuung und Erziehung nicht ausreichend gesorgt ist. Für diese Kinder ist es besonders wichtig an der Vorschulerziehung teilzunehmen; gleichzeitig fehlt es hier jedoch in besonderem Maß an den erforderlichen finanziellen Mitteln. Um diese Situation zu entschärfen, baut der Euro-Afrika e.V. gemeinsam mit der tansanischen Selbsthilfegruppe KADETFU einen Kindergarten in Ijumbi. Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziell unterstützt. Inzwischen wurde der Kindergarten fertiggestellt und um einen Grundschulbereich erweitert. Um weiterhin die Aufnahme von Aids-Waisen sicherstellen zu können, ist die Einrichtung auf die Übernahme von Patenschaften für die Aidswaisen angewiesen. Damit sollen die Kindergarten- bzw. Schulgebühren von jährlich 100 Euro abgedeckt werden. Hierin enthalten sind die Schulmaterialien, die Verpflegung der Kinder und die Kosten für Schuluniformen. |
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| Aids-Waisen in Tansania | ||
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Nach
Schätzungen von Weltbank und Weltgesundheitsorganisation (WHO)
leben 60 Prozent aller mit HIV infizierten Menschen im Afrika südlich
der Sahara, wobei Ostafrika stärker betroffen ist als die Staaten
im Westen des Kontinents. Die Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate ist bei
der Bevölkerungsgruppe zwischen 20 und 50 Jahren besonders hoch. Dies
hat zur Folge, daß viele Kinder ohne ihre Eltern heranwachsen werden.
Tansania und insbesondere die Kagera-Region im Nordwesten des Landes, stellen hier keine Ausnahme dar. So gibt das nationale AIDS Controll Programm die Zahl der Aids-Waisen in dieser Region mit etwa 100.000 an. Die meisten dieser Kinder werden von Großeltern, Verwandten und alleinstehenden Frauen aufgenommen. Ihnen fehlt es jedoch oft an Geld und Lebensmitteln, um diese Kinder ausreichend zu versorgen. Häufig fehlt es auch an Kenntnissen zu Fragen der Kindererziehung und der psychischen Folgen, die der Verlust der Eltern mit sich bringt. Eine der nicht-staatlichen Selbsthilfeorganisationen, die sich in der Kagera-Region engagieren, ist die KADETFU (Kagera Development and Credit Revolving Trust Fund). In Zusammenarbeit mit dem Euro-Afrika e.V. wurde nun ein Projekt für Aids-Waisen in der Kagera-Region ins Leben gerufen. Unser Ziel ist es, die bisherigen Hilfen auszubauen und ein umfassendes Programm zur Unterstützung aufzubauen. |
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| Bodaho Cofosode Community – Palmölprojekt in Ghana | ||
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Bodaho, ein Dorf mit etwa 3000 Einwohnern, liegt in der Central
Region Ghanas. Die Menschen dort sind überwiegend Farmer und leben
vom Anbau und Verkauf von Cassava, Obst und Gemüse. Die bedeutendste
Einnahmequelle stellen die Ölpalmen dar.
Im Oktober 1996 hat sich eine Gruppe von DorfbewohnerInnen zusammengeschlossen, um gemeinsam die Herstellung von Palmöl zu übernehmen. Die Gruppe mit dem Namen "Bodaho Cofosode Community" besteht aus 15 Frauen und 12 Männern, die zusammen 4 ha Palmfarmland besitzen. Die Herstellung des Palmöls ist sehr arbeitsintensiv. Das Verfahren kann jedoch mit geringem technischen Aufwand wesentlich vereinfacht werden. In Zusammenarbeit mit dem Euro-Afrika e.V. wurden die technischen Hilfsmittel hierfür angeschafft. Die erforderlichen Maschinen werden in Ghana selbst hergestellt und sind leicht zu bedienen. Der Euro-Afrika e.V. hat die Gelder für die Maschinen und die Materialien für den Bau einer Unterstellmöglichkeit bereitgestellt, während die Gruppenmitglieder in Eigenleistung ein Gebäude für die Maschinen erstellt haben. |
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| Schulprojekt in Frami / Ghana | ||
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Der Euro-Afrika e.V. unterstützt ein Schulprojekt
in dem Dorf Frami, in der Central Region Ghanas. Wie wir bei einem
Besuch feststellten, war das Schulgebäude dringend renovierungsbedürftig.
Das Dach war undicht, es fehlten Tische und Stühle, die Fenster
hatten keine Scheiben und Boden und Wände wiesen tiefe Löcher
und Risse auf.
Der Euro-Afrika e.V. übernahm die Finanzierung der Materialien, die für die Sanierung des Gebäudes notwendig waren, während die Renovierungsarbeiten von den DorfbewohnerInnen in Eigeninitiative geleistet wurden. An der Durchführung des Projektes waren außerdem der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) beteiligt, der die Kontrolle vor Ort übernahm und die ghanaische Selbsthilfegruppe "Cofosode", die DorfbewohnerInnen bei der Durchführung und Planung der Renovierungsarbeiten unterstützte. |
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| Mutter-Kind-Station in Solenzo / Burkina Faso | ||
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Solenzo, ein Ort mit etwa 8000 Einwohnern, liegt im Nordwesten
Burkina Fasos. Hier betreibt die Hilfsorganisation terre des hommes
eine Mutter-Kind-Station für schwer unterernährte Kinder. Die
Betreuung umfaßt eine Ernährungs- und Gesundheitsberatung,
den Anbau der erforderlichen Nahrungsmittel und die Organisation von Wiegetagen
in den umliegenden Dörfern, wo Kinder mit leichter Mangelernährung
versorgt werden können.
Da die Kinder zahlreiche Begleiterkrankungen aufweisen, ist zudem eine medizinische Betreuung notwendig. Die Kosten für Verbandsmaterial und Medikamente können von der Station allerdings nicht aufgebracht werden. Daher hat der Euro-Afrika e.V. die Station mit einer Medikamentenspende unterstützt. Es handelt sich dabei größtenteils um Präparate zur Bekämpfung von Infektions-, Haut- und Wurmkrankheiten, die infolge der Mangelernährung auftreten. |
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| Medikamentenspende / Kenia | ||
| Über den Kontakt zweier Mitglieder des Vereins, die zeitweise in Kenia leben, wurden wir auf das Salam Maternity Hospital in Mombasa aufmerksam. Da es in Kenia wie in den meisten Staaten Afrikas keine Krankenversicherung gibt, müssen die Patienten für ihre Behandlung selbst aufkommen. Viele Menschen haben jedoch nicht die finanziellen Mittel, um die benötigten Medikamente zu bezahlen. Im Salam Maternity Hospital werden bedürftige Menschen kostenlos behandelt. Hierfür werden ständig Medikamente benötigt. Der Euro-Afrika e.V. hat die Arbeit des Krankenhauses daher mit einer Medikamentenspende unterstützt, damit auch weiterhin, denjenigen Menschen geholfen werden kann, die sich sonst keine Behandlung leisten könnten. Die Arzneimittel wurden von der Hilfsorganisation "action medeor" bezogen und an das Krankenhaus geliefert. | ||