Klicken Sie auf das kleine
Bild, um eine größere
Version zu bekommen. |
In Burkina Faso sterben jährlich
etwa 200 von 1000 Kindern bevor sie das fünfte Lebensjahr vollendet
haben. Die häufigste Todesursache sind Infektionskrankheiten wie Malaria,
Keuchhusten, Meningitis und Durchfallerkrankungen. Die meisten dieser Krankheiten
gibt es auch in Europa, allerdings verlaufen sie hier in der Regel nicht
mehr tödlich.
Die Ursache dafür, daß auch
harmlose Krankheiten in Ländern wie Burkina Faso zum Tod führen
können, liegen in der verbreiteten Mangel- und Unterernährung
der Kinder. Diese schwächt die Kinder so sehr, daß sie keinerlei
Abwehrkräfte mehr besitzen. Neben einer Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung
ist daher medizinische Hilfe erforderlich. Da es keine Krankenversicherung
gibt, müssen die Menschen die Kosten für Arzneimittel im Krankheitsfall
selbst finanzieren. Hierzu sind sie jedoch nur in den seltensten Fällen
in der Lage.
Von dem einheimischen Arzt, der für
die Betreuung der Mutter-Kind-Stationen zuständig ist, und der zuständigen
Mitarbeiterin von terre des hommes, wurde eine Liste mit den benötigten
Medikamenten zusammengestellt. Der Euro-Afrika e.V. bestellte diese Arzneimittel
beim Medikamentenhilfswerk action medeor, das auch die Lieferung nach Solenzo
sicherstellte. |